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Fortbildung der Hospizgruppe Dinkelsbühl für aktive Mitglieder und interessierte Mitarbeiter der beiden Altenheime zum Thema „Wesentliche Qualitäten des Begleitens“
Referentinnen: Karin Büttner und Heike Zahn vom „TrauerRaum Nürnberg“
In Verbindung mit den Fingern einer Hand erarbeiteten wir eine Reihe von 5 Qualitäten:
- Das „D“ des Daumens steht für Da-Sein im Sinne von uneingeschränkter Aufmerksamkeit im Miteinander. Hier können Rituale zum „Umschalten“ vor und nach der Begleitung hilfreich sein.
- Das „Z“ des Zeigefingers repräsentiert das empathische und urteilsfreie Zuhören
- Mit dem „M“ des Mittelfingers verbanden wir die Qualität des Mitfühlens bzw. Mitschwingens.
- Erst im vierten Schritt, nachdem durch die drei vorher genannten Qualitäten ein tragfähiger Kontakt hergestellt wurde, setzt die Reaktion (Ringfinger) in Form von Vorschlägen, Hilfsangeboten oder Handlungen ein.
- Das „K“ des kleinen Fingers symbolisiert die sich anschließende Kommunikation im Sinne von inneren Dialogen und/oder von Gesprächsangeboten zur Verarbeitung des Erlebten.
Unterstützt durch praktische Übungen und den Austausch über persönliche Erfahrungen konnten wir das Erlernte mit Hilfe der „Finger-Eselsbrücke“ sehr gut integrieren.